BRAUCHTUM zu OSTERN mit ZAUBERBLUME

 

BRAUCHTUM SITTEN ZU OSTERN 

   
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hier gehts zu den OSTERBRUNNEN  mit ZAUBERBLUME

   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
Brauchtum
17. Jhdt. Das Osterei wird seit dem 17. Jahrhundert versteckt
Die Christen sehen das Ei als Zeichen des Lebens, der Auferstehung und der Fruchtbarkeit. Früher legte man Toten sogar Eier ins Grab. Teilweise bezahlte man sogar seine Schulden mit Eiern.
In der Fastenzeit durften keine Eier gegessen werden. Trotzdem legten die Hennen fleißig weiter. Die Menschen aßen deshalb nach Ostern besonders viele Eier.
Den Brauch, Ostereier zu verstecken gibt es seit dem 17. Jahrhundert. Der Brauch Eier zu bemalen, kommt aus der Ukraine. Mit bemalten Eiern gedachte man während der Frühjahrsfeierlichkeiten der Sonne. Die traditionelle Ostereifarbe in der westlichen Welt ist rot. Die Farbe des Blutes Christi und des Lebens.
Symbol Der Osterhase das Symbol der Fruchtbarkeit
Der Osterhase gilt schon seit vielen Jahren als Symbol der Fruchtbarkeit. Woran kann das nur liegen?
Ein Grund: Bei den Germanen wird die Frühlings- und Fruchtbarkeitsgöttin Ostera immer mit einem Hasen abgebildet. Das haben auch die Griechen bei Aphrodite (Liebesgöttin) gemacht. Die biologische Erklärung liegt ganz klar auf der Hand: Der Hase vermehrt sich rasend schnell. Bis zu 20 Jungen bekommt ein Hasenweibchen im Jahr!
Im alten Byzanz galt der Hase sogar als Symbol für Christus. Doch warum bringt der Osterhase Eier? Kinder glauben gerne alles. Ein niedlicher Hase, der buntbemalte Eier versteckt, klingt eben viel schöner, als eine eierlegende Henne, die ihre Eier vergräbt. Außerdem ist ein Hase so süß und kuschelig... Früher gehörten Eier und Hasen zum traditionellen Ostermahl und heute schmecken sie auch aus Schokolade ganz gut.
Australien Australien
Ein  witziger Brauch aus Australien: Verlobte Paare schöpfen an Ostern fließendes Wasser und bewahren es bis zum Hochzeitstag auf. Wenn sie sich vor der Hochzeit damit besprengen, soll die Ehe glücklich werden.
Finnland In Finnland  machen Kinder Lärm und Krach 
Die Finnen schlagen Freunde und Bekannte am Palmsonntag leicht mit der Birkenrute.
Das soll Glück bringen. Es erinnert an die Palmwedel, mit denen Jesus vor 2000 Jahren in Jerusalem empfangen wurde.
Am Ostersonntag heißt es: Ohren zuhalten! Dann nämlich ziehen die Kids mit allem, was Krach macht, durch die Straßen, und beenden so die "stille Woche"
Frankreich In Frankreich ist Ostermontag der wichtige Tag
In Frankreich suchen die Kinder erst am Ostermontag nach ihren Ostereiern. Die Eltern verstecken die Eier, während die Kleinen sehnsüchtig in den Himmel schauen. Vom Himmel sollen nämlich Osterglocken kommen, die der Sage nach von Rom nach Frankreich zurückfliegen. Von Karfreitag bis Ostermontag sind die Kirchenglocken still - als Zeichen der Trauer für den gekreuzigten Jesus.
Italien Italien kommt die Ostertorte und Ostertaube  auf den Tisch
Am Ostersonntag dauert das Mittagessen bis zu vier Stunden. Es wird viel erzählt.
In Italien isst man "Ostertorte", einen salzigen Kuchen mit gekochten Eiern und Spinat. Beliebt ist auch die "Ostertaube".
In vielen Orten gibt es Karfreitags eine Prozession, bei der das Kirchenkreuz durch die Straßen getragen wird. Die dunkel gekleideten Teilnehmer gehen langsam durch die Gassen.
Die Straßenlaternen sind ausgeschaltet und überall brennen Kerzen. Menschen und Kirchenglocken schweigen.
Die Auferstehung feiert man am zweiten Osterfeiertag bei einem Ausflug mit Freunden oder der Familie.
Mexiko In Mexiko dauert das Osterfest  zwei Wochen lang
In Mexiko dauern die Osterfestlichkeiten fast zwei Wochen und haben Volksfestatmosphäre. Über den Straßen hängen Girlanden aus buntem Toiletten- und Krepppapier.
In einigen Orten leben auch vorspanische Bräuche wieder auf: Männer tanzen zu Flöten- und Trommelmusik durch die Straßen. In vielen Städten gibt es zwei Karfreitagsprozessionen.
Am Vormittag wird farbenfroh nachgestellt, wie römische Soldaten hoch zu Ross Jesus zum Kreuzigungsplatz bringen.
Am Nachmittag dann die schwarze, schweigende Kreuzigungsprozession.
Philippinen Philippinen
Kirchenglocken läuten
Am Ostermorgen läuten überall auf den Philippinen die Kirchenglocken. Dann heben überall die Eltern ihre kleinen Kinder am Kopf hoch. Sie hoffen, dass die "Kleinen" dadurch besser wachsen. Auch auf den Philippinen gehören Hasen und buntbemalte Eier zum Osterfest.
Schweden Schweden und der lange Samstag mit Osterweiber
Mit Feuerwerkskörpern, Lärm und Osterfeuer werden die "bösen" Osterhexen verjagt.
Die Schweden freuen sich am meisten auf den "langen Samstag". Sie verkleiden sich mit Kopftüchern und langen Röcken als "Osterweiber", rennen mit einem Kaffeekessel von Tür zu Tür und betteln um Süßigkeiten.
Die Großen schmücken ihre Wohnungen mit Birkenreisig und knallig-bunten Federpuscheln. Die Osterfarbe ist gelb und so bringen in Schweden die Osterküken die Ostereier.
Schweiz Schweiz
In jedem Kanton der Schweiz, und das sind viele Kantone, gibt es einen eigenen Oster-Brauchtum.
Eiertütschen – in Bern, die Hauptstadt der Schweiz.
Für Jung und Alt am Ostersonntag auf einem Platz im Wettstreit werden Ostereier gegeneinander geschlagen – das Standhafteste gewinnt.
Im Westen des Landes tragen Klageweiber am Karfreitag die Folterwerkzeuge Christi und das Schweißtuch der Heiligen Veronika durch die Straßen.
Die Städte sind voll von Gebeten und Gesängen. Im Wallis dagegen wird in den Dörfern Brot, Käse und Wein verteilt.
Spanien Spanien
Karfreitagsprozession
Auch in Spanien gibt es Karfreitagsprozessionen. Die interessanteste findet in Sevilla und Salamanca statt. Einmal habe ich eine solche Prozession auf einer Kreuzfahrt am Karfreitag mitten im Atlantik erlebt.
In Palma de Mallorca spielt man am Ostersonntag vor der Kathedrale die Kreuzigung nach.
USA USA
New York In New York/USA findet am Ostersonntag auf der Fifth Avenue die traditionelle Easter Parade statt. Blumengeschmückte Festwagen und Menschen in prächtigen und extravaganten Hüten fahren über die Prachtstraße.
Washington Eierrollen im Weißen Haus von Washington:
Eine putzige Sitte ist das Eierrollen, das seit über 100 Jahren am Weißen Haus in Washington stattfindet. Jeden Ostermontag von 10 bis 14 Uhr wird ein abseitiges Gartenstück zur Spielwiese und Dutzende von Eiern rollen hinunter. Jeder Teilnehmer erhält als Dankeschön ein vom Präsidenten und seiner Ehefrau signiertes Holz-Ei
Wales In Wales geht man barfuss
In Tenby in Wales ist man früher am Karfreitag nur barfuss auf die Straße gegangen, um die Erde nicht zu stören. Heutzutage ziehen die Waliser kurz vor Sonnenaufgang am Ostermontag in kleinen Prozessionen auf nahe gelegene Hügel. Sie begrüßen die Sonne, Symbol für die Auferstehung, mit einem Tanz. Gelenkige Landsleute machen drei Purzelbäume
   
   
   



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